SDG 03: Gesundheit und Wohlergehen
Diese Lernwelt konzentriert sich auf das Verständnis verschiedener Formen von Gesundheit und Wohlbefinden sowie auf die Bedeutung von gemeinschaftlichem Handeln und Sexualerziehung. Weitere mögliche Themen können Krankheiten und der Missbrauch von Gesundheit sein. Die Lernwelt bietet Ideen und Komponenten, die Sie in Ihren Unterricht integrieren können: Eine interaktive Boardstory mit ergänzenden Übungen, ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen der Lernwelt, zusätzliche Übungen zur Festigung und weiteren Reflexion der Inhalte von SDG 3 sowie Beispiele für die Verbindungen zwischen diesem SDG und anderen.
Boardstory für interaktives Lernen
Lehr- und Lernmaterial
Die Lernziele skizzieren die wichtigsten Kompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler durch den Abschluss dieser Lernwelt entwickeln werden. Sie heben auch Verbindungen zu anderen Themen hervor und fördern die weitere Erkundung und Diskussion über dieses Modul hinaus.
Lernziele
Der Erwerb von Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung ist Teil eines lebenslangen Lernprozesses. Die in dieser Lernwelt bereitgestellte Boardstory und die begleitenden Übungen initiieren diesen Prozess und helfen den Lernenden, Wissen zu erwerben, kritisch zu reflektieren und sinnvolle Maßnahmen zu ergreifen. Nach Abschluss dieser Einheit wird empfohlen, die Entwicklung der gewünschten Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung zu fördern, z. B. durch das Lehren weiterer Lernwelten. So erweitern Sie die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler weiter.
Mit diesem Gedanken zielen die Lernziele dieser speziellen Lernwelt in erster Linie darauf ab, ein grundlegendes Verständnis für das jeweilige SDG und die damit verbundenen Zusammenhängen für Kinder im Alter von neun bis elf Jahren zu entwickeln. Der Erwerb und die Erweiterung von Kompetenzen für nachhaltige Entwicklung ist wünschenswert, kann jedoch nur durch kontinuierliches Vertiefen und Lernen erreicht werden.
Nach der Auseinandersetzung mit dieser Lernwelt werden die Lernenden in der Lage sein:
die Konzepte von (körperlicher und mentaler) Gesundheit, Hygiene und Wohlbefinden zu erklären.
die Rolle des eigenen Verhaltens für Gesundheit und Wohlbefinden zu diskutieren (z. B. Ernährung, Pausen einlegen, Bewegung etc.).
zu erörtern, wie das eigene Verhalten die Gesundheit und das Wohlbefinden anderer beeinflussen kann (z. B. respektvolles Handeln).
die Rolle des persönlichen Umfelds zu diskutieren und wie dieses zumindest teilweise beeinflusst werden kann (z. B. durch Wahl von Freundschaften, Sauberhalten eines Ortes etc.).
anzuerkennen, dass es äußere Faktoren wie die Umwelt/Umgebung gibt, die – wenn überhaupt – nur kollektiv beeinflusst werden können (z. B. politische Maßnahmen, Entsiegelung/Begrünung von Flächen; ausreichende Bänke; ausreichend Trinkbrunnen, ausreichende physische und psychische Gesundheitsversorgung sowie Zugang dazu etc.).
zu erkennen, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden anderer ebenfalls von anderen mitverantwortet werden müssen (Gesundheit ist kein rein privates Problem).
zu verstehen, dass Krankheiten vielfältige Konzepte sind, die individuell unterschiedlich auftreten und wahrgenommen werden können.
gesundheitsfördernde Verhaltensweisen in ihren Alltag zu integrieren und Hilfe für sich selbst und andere zu suchen.
die Bedeutung von Geschlecht für Gesundheit und Wohlbefinden zu diskutieren, z. B. dass weibliche Körper Menstruationsprodukte benötigen, die nicht immer zugänglich sind.
zu erklären, dass es Menschen gibt, die aufgrund eingeschränkten Zugangs zu Gesundheitsversorgung eine höhere Vulnerabilität aufweisen (insbesondere marginalisierte Gruppen).
die Auswirkungen von Werbung auf Gesundheit und Wohlbefinden zu vergleichen.
andere zu motivieren, so zu handeln und zu entscheiden, dass Gesundheit und Wohlbefinden für alle gestärkt werden.
Verbindungen zu anderen SDGs
Die 17 SDGs ergänzen sich gegenseitig und sollten nicht isoliert betrachtet werden. Als solche können Synergieeffekte auftreten, z. B. kann eine Verbesserung eines der SDGs wiederum positive Auswirkungen auf ein anderes haben. Gleichzeitig kann die Priorisierung von Maßnahmen für ein SDG auch dazu führen, dass ein anderes Ziel vernachlässigt wird. Die folgende Tabelle bietet Beispiele für Verbindungen zwischen SDG 3 und anderen SDGs. Diese können genutzt werden, um neue Gespräche zu eröffnen und Anknüpfungspunkte zu schaffen, um das Thema über diese Lernwelt hinaus zu erweitern.
Lernwelt
SDG 01: Keine Armut
Lernwelt
SDG 02: Kein Hunger
Lernwelt
SDG 04: Hochwertige Bildung
Lernwelt
SDG 06: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
Lernwelt
SDG 10: Weniger Ungleichheiten
Lernwelt
SDG 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden
Lernwelt
SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz
Lernwelt
SDG-Dilemmata
Lernwelt
SDG-Hochzeitstortenmodell
Bevor Sie die Boardstory zum ersten Mal ansehen, geben Sie den Lernenden eine Zuhöraufgabe: "Was lernst du in der Boardstory?" Möglicherweise mit dem Zusatz: "Merke dir mindestens drei Dinge."
Teilen Sie die Arbeitsblätter 'DIE BOARDSTORY ERKUNDEN' aus dem Arbeitsheft für Lernende aus, um die Lernenden in den Inhalt der SDG 3 Boardstory einzubinden.
Bitten Sie die Lernenden, aufzuschreiben, was sie am Vortag gemacht haben. Um Ehrlichkeit zu gewährleisten und peinliche Situationen zu vermeiden, können die Antworten anonym gesammelt werden. Dies kann geschehen, indem die Lernenden ihre Aktivitäten auf Zettel schreiben und abgeben oder indem ein Online-Tool wie
Nutzen Sie die Arbeitsblätter "KRANKHEITEN VERSTEHEN", um den Kindern Wissen zu verschiedenen Krankheiten zu vermitteln. Lassen Sie die Kinder die entsprechenden Fragen bearbeiten und besprechen Sie die Antworten danach im Plenum.
Bei der Präsentation der richtigen Antwort (✓) können Sie diese Information hinzufügen: Mit dem Klimawandel infolge der Klimakrise ist es wahrscheinlich, dass sich Malaria auf andere Regionen der Welt ausbreiten wird, in denen die Krankheit bisher nicht aufgetreten ist, zum Beispiel in Europa. Dies macht Wissen darüber, wie man sich schützt, und das Teilen dieses Wissens umso wichtiger.